Anspruchsvolle Frau mit Sonnenbrille im Cabrio

Sonne im Fokus

Bei 320 Sonnentagen im Jahr in St. Moritz lohnt es sich, nach der perfekten Brille Ausschau zu halten

Die augen mögen Fenster zur Seele sein, aber Sonnenbrillen? Sie sind jedenfalls längst nicht mehr nur funktional. Was wäre Tom Cruise als Kampfpilot Maverick ohne seine legendäre Ray-Ban Aviator? Oder Holly Golightly in Truman Capotes Breakfast at Tiffany’s, gespielt von Audrey Hepburn – Stammgast im Badrutt’s Palace – ohne ihre ikonische Manhattan?

Die richtige Sonnenbrille («eye-wear», wie es heute heisst) verleiht Charakter. Fassungen in Katzenaugenform verleihen der Trägerin den mysteriösen Sex-Appeal einer Femme Fatale von Fellini, während eine klassische Persol-Brille Coolness nach Vorbild von Steve McQueen ausstrahlt. Eine eklatante Wirkung für ein so kleines Accessoire!

Mann mit Sonnenbrille geht auf Luxuseinkauf

Hollywood hat dazu beigetragen, die Sonnenbrille populär zu machen. Man denke nur an ihre Hauptrolle in Filmen wie La Dolce Vita oder The Thomas Crown Affair. Oder an die glamourösen Leinwandidole, die in St. Moritz schon seit langem mit stylischen Sonnenbrillen unterwegs sind – einem Accessoire, das ganz einfach zu ihrem Look gehört.

Sonnenbrillen haben auch eine erstaunlich lange Geschichte. Die Inuit trugen schon vor 2’000 Jahren aus Knochen geschnitzte «Gletscherbrillen», und der römische Kaiser Nero beobachtete Gladiatorenkämpfe durch geschliffene grüne Smaragde, um sich gegen grelle Sonnenstrahlen zu schützen. Erst in den 1930er Jahren, als polarisierte Gläser und geformte Kunststoffrahmen aufkamen, wurden sie zu den modernen Lifestyle-Must-Haves, die wir heute kennen. Ab dieser Zeit trat die Sonnenbrille ihren unaufhaltsamen Siegeszug an. Jedes Jahrzehnt hatte seine eigenen prägenden Modelle, darunter die Pilotenbrillen und Kunststoffdesigns der 1980er-Jahre und die sportlichen Sonnenbrillen der 1990er.  

Heute steht die Individualität im Vordergrund, wie man bei den letzten Herrenmodenschauen sehen konnte. Bei Louis Vuitton gibt es jede erdenkliche Art: von verspiegelten Wraparound-Gläsern über skulpturale Fluor-Fassungen bis hin zu Wraparounds im Matrix-Stil. Bei Giorgio Armani entdeckt man blaue klassische Modelle, und die «Giv Cut» des Givenchy-Designers Matthew M Williams mit ihrer übergrossen eckigen Form wird im 3D-Druckverfahren aus einer Nylonzusammensetzung gefertigt.

Auch die Damenkollektionen sind extrem vielfältig. Bei Dior, wo die Kreativdirektorin Maria Grazia Chiuri stets die Zukunft im Auge hat, überzeugen die Fassungen im Matrix-Stil durch ihren High-Tech-Look. Miu Miu hält Designs in Kaugummirosa bereit, während die Gucci-Eyewear-Modelle für Frauen und Männer den Käferaugen-Style gekonnt inszenieren. Es gibt auch Hightech- und futuristische Modelle. Bose hat Brillen mit Bluetooth und eingebauten Kopfhörern im Angebot; die von Snapchat macht 3D-Fotos und 60-Frames/Sekunden-Videos, während die Smith Lowdown Focus den Träger*innen mit Gehirnsensor-Technologie zu mehr Konzentrationsfähigkeit verhilft und Stress abbaut.

Wanderin mit Sonnenbrille

Was immer Sie auch vorhaben, sei es ein Tag auf den winterlichen Schneepisten oder eine Sommerwanderung hoch in den Bergen – wie stellen Sie sich das passende Eyewear-Sortiment zusammen? Ein wichtiger Aspekt ist natürlich die Praktikabilität. Im Winter sind polarisierte Brillengläser mit mittlerem bis vollem Schutzfaktor beim Skifahren unverzichtbar, da Schnee und Eis blenden und die Sonne viel tiefer am Himmel steht. Eine helle Tönung eignet sich am besten für den Schneesport, da sie die beste Tiefenwahrnehmung bietet und die Kontraste und die Sicht verbessert.

Die übergrossen Unisex-Schildbrillen von Gucci sind sowohl auf als auch abseits der Piste coole Begleiter. Die St. Moritzer Après-Ski-Szene verlangt jedoch nach etwas Auffälligerem. In Frage käme die photochromatische Serpenti-Brille von Bulgari, die je nach Lichtintensität ihre Farbe ändert und mit feinen Edelsteinelementen versehen ist. Wenn Sie eher auf Klassiker setzen, werden Ihnen die quadratischen Fassungen von Giorgio Armani aus nachhaltigem Bioacetat gefallen. Als gelungene Kombination von Style mit hochgradigem Augenschutz bieten sich die Fassungen von Vuarnet an. Die französische Marke hat in Zusammenarbeit mit dem Paradiso Mountain Club & Restaurant (Seite 18) ein exklusives Design entwickelt, an dessen abnehmbaren Bügeln das berühmte Logo des Badrutt’s Palace prangt.

Und auch wenn es eine Kunst ist, eine Brille zu finden, die zu Ihrem Stil und Ihrem Empfinden passt, gibt es doch eine allgemein gültige Regel für die Auswahl von Brillengestellen: Die Form der Sonnenbrille sollte im Gegensatz zu Ihrer Gesichtsform stehen: Eine runde Brille passt zu einem eckigen oder kantigen Gesicht – und umgekehrt. Um einen optimalen Sonnenschutz und ein optimales Sichtfeld zu gewährleisten, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Brille in etwa der Breite Ihres Gesichts entspricht.

Jetzt ist es Zeit, die perfekte Sonnenbrille auszuwählen und die herrliche Sonne von St. Moritz zu geniessen.

Diese und weitere Modelle erwarten Sie beim Shopping in den Designer-Boutiquen der Palace-Galerie: badruttspalace.com/shopping


Sechs Paar Designer-Sonnenbrillen

Gute Sicht im Winter und Sommer dank dieser Sonnenbrillen …

  1. Vuarnet Paradiso
    Das Turm-Logo des Palace schmückt die abnehmbaren Bügel; exklusiv im Paradiso Mountain Club & Restaurant erhältlich
  2. Balenciaga unisex
    Mit der übergrossen Schildpattbrille von Balenciaga liegen Sie ganz im Trend
  3. Cartier Damen
    Exquisite Metallarbeiten stehen im Mittelpunkt dieser Fassungen von Cartier
  4. Chloé Kinder
    Genau richtig für kleine Prinzessinnen: die Sonnenbrille von Chloé
  5. Gucci Kinder
    Die Kinderbrillen von Gucci mit ihren regenbogenfarbenen Gläsern sorgen für zusätzlichen Spass
  6. Alaïa Damen
    Elegante Kurven und eine wunderschöne Konstruktion mit Vintage-Flair: genau wie die Kleider von Alaïa

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